undulierende Vollmondnacht

das Riesenrad rumpelt und quietscht, wohin man sich setzt beschmiert man sich mit Öl, grünlich schimmernd, das Licht dreht sich entgegen der rostigen Musik, Orgeltöne.
Flocken alten Popcorns fliegen vereinzelt, wirbelnd durch die Luft,wie kleine Stückchen zerrissenen Badeschwammes.

Ich springe auf und passe mich der Geschwindigkeit an; langsam fallen meine Augen zu, mein Griff lockert sich, bis ich mich ganz löse – ab jetzt ist es nicht mehr meine Entscheidung, ob es hoch geht oder herunter, schräg oder wie ein Kreisel.